Das über den Wärmetauscher abgekühlte Arbeitsmittel fließt erneut in den Kollektor zurück. Eine elektronische Steuerung (7) vergleicht laufend die Temperatur im Kollektor mit der kältesten Temperatur ganz unten im Speicher und setzt die Pumpe in Betrieb, wenn es im Kollektor wärmer als im Speicher ist. Durch den Einbau einer Zusatzheizung (5) steht auch bei geringer Sonneneinstrahlung genügend Brauchwasser zur Verfügung.
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Solaranlagen - Innovative, umweltfreundliche Technologie.
Auf die Sonne bauenMit einer durchschnittlichen Sonneneinstrahlung von 1.100 kWh/m2 und Jahr liegt Tirol eindeutig unter den besonders begünstigten Regionen Österreichs. Viele Tiroler Bauherren nutzen diesen Vorteil: Allein im Jahr 2000 wurden geschätzte 11.000 m2 Sonnenkollektoren auf Tirols Dächer installiert.
Der äußerst geringe Energiebedarf von Niedrigenergiehäusern macht die Solarenergienutzung nicht nur für die Warmwasserbereitung, sondern auch für die solare Raumheizung interessant. Aber auch die Wärmepumpe, als indirekte Form der Sonnenenergienutzung, findet im Niedrigenergiehausbau zunehmend Anhänger.
Die Funktion einer SolaranlageDie Solaranlage funktioniert nach einem technisch einfachen Prinzip: Die eingestrahlte Sonnenenergie wird vom Kollektor (1) in Wärme umgewandelt. Diese Wärme wird über ein Wärmeträgermedium (Wasser-Frostschutzgemisch) in Rohrleitungen (2) mit Hilfe einer Umwälzpumpe (6) zum Wärmetauscher (4) transportiert und auf das noch kalte Wasser des Speichers (3) übertragen.
Das über den Wärmetauscher abgekühlte Arbeitsmittel fließt erneut in den Kollektor zurück. Eine elektronische Steuerung (7) vergleicht laufend die Temperatur im Kollektor mit der kältesten Temperatur ganz unten im Speicher und setzt die Pumpe in Betrieb, wenn es im Kollektor wärmer als im Speicher ist. Durch den Einbau einer Zusatzheizung (5) steht auch bei geringer Sonneneinstrahlung genügend Brauchwasser zur Verfügung.
Zur weiteren Grundausstattung der Anlage gehört je ein Thermometer (8) in der Vor- und Rücklaufleitung, die am besten in der Nähe des Speichers montiert werden. Durch das Ausdehnungsgefäß (9) werden Volumen - Änderungen der Flüssigkeit bei wechselnden Temperaturen ausgeglichen und somit der Betriebsdruck der Anlage gleichmäßig gehalten. Die Schwerkraftbremse (11) verhindert bei Stillstand der Anlage den Rückfluss der Wärme nach oben zum Kollektor und verhindert somit ein abkühlen des Brauchwassers. Ein Überdruckventil (10) sorgt dafür, dass bei überhöhtem Systemdruck Flüssigkeit entweichen kann. Ein Entlüftungsventil (12) wird an der höchsten Stelle montiert, um ein entweichen der in den Leitungen befindliche Luft garantieren zu können. |
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